Berliner (Ge-)Schichten

Fotos: Maria Galic, Lisa-Marie George und Sabrina Jaehn

 

Auf unseren Streifzügen durch Berlin lernten wir verschiedene Erinnerungsorte auf ganz unterschiedliche Art und Weise kennen. Ob durch professionelle Führungen, Ausstellungen, Filme oder eigene Inszenierungen öffentlicher Erinnerungsräume – wir begriffen Berlin in dieser Dimension zum ersten Mal als riesiges kulturelles Archiv. Insbesondere durch die Öffnung unserer Sichtweise für scheinbar Nebensächliches, wie Risse im Boden oder unterschiedliche Färbungen in Wänden und Skulpturen, blickten wir unter die Oberfläche und erkannten im wahrsten Sinne des Wortes die Vielschichtigkeit der Berliner Gebäude, wodurch wir in die Lage versetzt wurden, uns ihrer Geschichte zu nähern. Aber nicht nur in der Architektur lässt sich die Vergangenheit konservieren und darstellen. Wir lernten auch, dass Dinge uns ihre Geschichten erzählen, wenn wir ihnen nur zuhören und Menschen mit ihren persönlichen Erinnerungen einen Teil zu dem beitragen, was wir Geschichte nennen. Aus diesen Erfahrungen und dem Zusammenspiel persönlichen und kollektiven Erinnerns sind nun neue Geschichten entstanden, die die Leserinnen Berlins in unterschiedlichen Formen realisiert haben. Diese werden hier präsentiert.